Wildschadensvermessung
Die Wildschadensvermessung mit Drohnen ist eine schnelle und effiziente Methode, um Schäden in landwirtschaftlichen Flächen zu dokumentieren. Drohnen erstellen durch automatisierte Flüge und das Aufnehmen vieler Bilder eine detaillierte Karte des betroffenen Gebiets. Diese Bilder werden in einer Software zu einem Gesamtbild zusammengefügt, wodurch die Größe von Schäden wie Verbiss oder Löchern präzise ermittelt und die Quadratmeterzahl berechnet werden kann. Dies spart Zeit und Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Methoden und liefert eine solide Grundlage für die Verhandlungen zwischen Landwirt und Jäger, auch wenn ein menschlicher Schätzer hinzugezogen werden muss.
So funktioniert die Vermessung
- Flugvorbereitung: Vor dem Flug wird eine Mission geplant, bei der die Drohne eine feste Route über das betroffene Feld oder die Wiese abfliegt.
- Bilderfassung: Während des automatisierten Flugs nimmt die Drohne mit hochauflösenden Kameras in regelmäßigen Abständen (z. B. nach Zeit oder Distanz) Bilder auf.
- Datenverarbeitung: Die aufgenommenen Einzelbilder werden am Computer mit einer speziellen Software zu einem großen, georeferenzierten Bild zusammengefügt.
Vorteile der Drohnenvermessung
- Effizienz: Große Flächen können sehr schnell überflogen und vermessen werden.
- Präzision: Die Methode liefert genaue Daten und eine präzise Vermessung der Schadensflächen.
- Kosteneffizienz: Der Einsatz einer Drohne ist in der Regel kostengünstiger als traditionelle Vermessungsmethoden oder ein Hubschraubereinsatz.
- Objektive Grundlage: Die erzeugten Daten dienen als objektive Faktenlage für die Verhandlungen zwischen Landwirt und Jäger.
Flexibilität: Drohnen können auch schwer zugängliche Bereiche erfassen und bei verschiedenen Lichtverhältnissen eingesetzt werden, oft mit Wärmebildkameras für die Wilderkennung.



